Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen LernPfad Hamburg (im Folgenden: „Anbieter") und Kursteilnehmern (im Folgenden: „Teilnehmer") über die Buchung und Teilnahme an Kursen, Seminaren und Coachings geschlossen werden.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Teilnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrags, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Anbieter: LernPfad Hamburg · Bahrenfelder Straße 55 · 22765 Hamburg · [email protected] · +49 40 392 57184
§ 2 Vertragsschluss und Kursanmeldung
Die Anmeldung zu einem Kurs erfolgt über das Kontaktformular auf unserer Website, per E-Mail oder telefonisch. Mit der Anmeldung gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kursvertrages ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Anmeldung durch eine schriftliche oder elektronische Anmeldebestätigung annimmt. Bis zum Zugang dieser Bestätigung ist keine bindende Buchung entstanden.
Minderjährige können Kurse nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten buchen.
§ 3 Preise und Zahlung
Alle angegebenen Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (19 %). Im Preis enthalten sind Kursmaterialien und — sofern nicht anders angegeben — der 4-wöchige E-Mail-Support nach dem Kurs.
3.1 Zahlungsfristen
Der Kursbetrag ist spätestens 7 Werktage vor Kursbeginn in voller Höhe zu entrichten, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde. Bei der Buchung weniger als 7 Werktage vor Kursbeginn ist die Zahlung sofort fällig.
3.2 Ratenzahlung
Auf ausdrückliche Anfrage ist bei Kursen ab 490 € eine Zahlung in zwei Raten möglich. Die erste Rate (50 %) ist bei Buchung fällig, die zweite Rate spätestens 14 Tage nach Kursbeginn. Ratenzahlung ist nur mit vorheriger schriftlicher Vereinbarung möglich.
3.3 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Teilnehmer vom Kurs auszuschließen. Bereits geleistete Zahlungen werden nach den Stornobedingungen (§ 4) behandelt.
§ 4 Stornierung durch den Teilnehmer
Stornierungen sind schriftlich (per E-Mail an [email protected]) zu übermitteln. Für die Fristberechnung ist das Datum des Eingangs der Stornierungserklärung maßgeblich.
- Bis 14 Tage vor Kursbeginn: Kostenlose Stornierung. Bereits gezahlte Beträge werden vollständig erstattet.
- 7 bis 14 Tage vor Kursbeginn: 50 % des Kurspreises werden als Stornogebühr einbehalten.
- Weniger als 7 Tage vor Kursbeginn: Der volle Kurspreis ist fällig. Eine Erstattung entfällt.
Als Alternative zur Stornierung kann der Teilnehmer jederzeit ohne Aufpreis einen Ersatzteilnehmer benennen oder den Kursplatz auf einen anderen verfügbaren Termin übertragen lassen. Bei Umbuchen auf einen anderen Termin fällt eine Bearbeitungsgebühr von 25 € an.
§ 5 Durchführungsvorbehalt
Der Anbieter behält sich vor, Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl (unter 4 Personen), bei Erkrankung der Trainerin oder des Trainers oder bei sonstigen wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall werden Teilnehmer frühestmöglich informiert.
Bei Absage durch den Anbieter werden bereits gezahlte Kursgebühren vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche (z. B. Reisekosten, Hotelkosten) bestehen nicht, es sei denn, der Anbieter hat diese verschuldet.
§ 6 Teilnahmevoraussetzungen und -beschränkungen
Die Teilnehmerzahl ist pro Kurs begrenzt (in der Regel maximal 12 Personen). Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Der Anbieter kann die Eignung eines Teilnehmers für bestimmte Kurse prüfen und eine Anmeldung ablehnen, wenn die Teilnahme nicht geeignet erscheint.
Inhalte, Methoden und Ablauf von Kursen können vom Anbieter angepasst werden, sofern der Kerncharakter des Kurses erhalten bleibt.
§ 7 Teilnahmebestätigung
Nach erfolgreich abgeschlossenem Kurs erhalten Teilnehmer auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung per E-Mail. Diese bestätigt die Teilnahme am jeweiligen Kurs, nicht jedoch einen bestimmten Kompetenzstand.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Anbieter nur, wenn eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung dafür, dass Teilnehmer durch die Kursteilnahme bestimmte berufliche Ziele oder persönliche Entwicklungsziele erreichen. Kursinhalte sind keine Beratungsleistung im rechtlichen oder medizinischen Sinne.
§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle Kursmaterialien (Handouts, Präsentationen, Arbeitsmaterialien) sind urheberrechtlich geschützt. Die Materialien werden den Teilnehmern zur persönlichen Nutzung überlassen. Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder kommerzielle Nutzung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters ist untersagt.
§ 10 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 11 Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden auf der Website veröffentlicht. Für bereits bestehende Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Bedingungen.
§ 12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Hamburg, sofern der Teilnehmer Kaufmann ist. Für Verbraucher gilt der allgemeine Gerichtsstand.
§ 13 Streitbeilegung
Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Wir sind nicht zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet und nehmen daran nicht teil.
§ 14 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt.